Januar 22, 2021

Oraler Orgasmus – Wie du ihn am besten befriedigst!

von Jacqueline
moramore I oraler Orgasmus I Lutscher

Oraler Orgasmus: Jeder Mann liebt es zu kommen und besser ist es dabei noch, wenn der Sexualpartner zu seinen Füßen liegt und dafür sorgt.

Klar, es ist nicht jedermanns Sache.

Viele haben Zweifel daran, dass sie das alles richtig machen und fragen sich wie es überhaupt geht. 

Oraler Orgasmus: Wir erklären dir alle Tipps und Tricks wie du es für ihn und auch für dich am angenehmsten machst. 

Oralsex – Was ist das denn überhaupt? 

Oraler Orgasmus oder Oralsex ist ein Sammelbegriff für Sexualpraktiken. Hier wird der Penis oder die Scheide mit dem Mund des jeweilig anderen stimuliert zum oralen Orgasmus. Im  Fachjargon nennt man die Stimulation des Penis auch Fellatio und die der Scheide auch Cunnilingus. Wir nennen es umgangssprachlich aber auch französisch, blasen oder lecken. Oft wird im Zusammenhang mit der Stellung 69 von Oralsex gesprochen.

Oraler Orgasmus – Wieso stehen Männer eigentlich so darauf? 

Laut einer Studie empfinden Männer den Blowjob als Nonplusultra. Für sie gehört Oralsex einfach zum Sexleben dazu. Aber was finden Männer denn so besonders an dem Blowjob? 

Deduktiveren lässt sich hier definitiv nicht, denn jeder Mann empfindet die Lust, während des Oralsex anders. Es spielen sich so viele reizvolle, stimulierende Dinge gleichzeitig ab, dass es nur schwer ist zu sagen, was genau den Mann daran im Allgemeinen in den Wahnsinn treibt. 

Wir können unglaublich viele Dinge mit der Zunge und den Lippen anstellen, wie den Penis umschließen, die Eichel lecken und saugen. Wir können massieren, zärtlich streicheln oder einfach nur lutschen. Aber natürlich steht hierbei auch die Dominanz im Vordergrund. Wenn Frauen vor ihnen knien, haben sie ein Gefühl von Macht.

Oralsex bei der Frau 

Auch Frauen könne nicht genug von Orgasmen bekommen, jedoch ist es bei ihnen viel schwieriger. Wie du es genau anstellst und sie innerhalb von zwei Minuten mit der Kirin-Methode befriedigen kannst, erklären wir dir in diesem Artikel

Oraler Orgasmus – Wann ist er denn angebracht?   

Du kannst eigentlich immer Hand oder eher Mund anlegen. In den meisten Fällen eignet er sich aber hervorragend für das Vorspiel. 

Ihr entscheidet, wann, wie und wo das Ganze stattfinden soll. Eins ist sicher, der Blowjob eignet sich als Vorspeise oder auch als Hauptgang. Und auch als Snack zwischendurch kann das Blasen wirklich interessant sein. 

Oraler Orgasmus: Blasen kann auch dir Spaß machen. 

Irrtümlich wird immer wieder davon gesprochen, dass das Blasen nur den Männern Spaß macht. Aber auch für uns Frauen kann der Akt ziemlich interessant sein, schließlich ist es doch schön dem Mann so richtig einzuheizen. Lasst euch von seinem Machtgefühl nicht täuschen, denn eigentlich habt ihr sie. Schließlich könnt ihr das Tempo bestimmen, einfach aufhören oder oder… aber ihr könnt das Ganze in jedem Fall richtig genießen. 

Wichtig! Redet miteinander. Bringe in Erfahrung was ihm gefällt und wie er es gerne mag.

Für dich gilt nur Kopf ausschalten, nicht zu viel zu denken und einfach machen. Am Anfang scheint alles Schwer, doch eigentlich reicht es schon ein bisschen zu lecken und zu küssen. 

Experimentiere, sei offen, probiere aus und teste! 

Hier noch ein paar Tipps wie ihr euch langsam herantrauen könnt: 

  1. Bring dich selbst in die richtige Stimmung: Es klingt vielleicht blöd, aber ein richtiger Blowjob funktioniert meist erst dann, wenn wir selbst richtig scharf sind. Deshalb lies doch etwas erotisches oder stimuliere dich selbst, bevor du zu deinem Partner über gehst. 
  2. Vergiss den Spaß nicht: Wenn ihr den oralen Verkehr nicht möchtet, äußert das ganz klar und deutlich! Ihr müsst nichts mögen und es ist sicher auch kein Beinbruch, wenn ihr es zu Beginn nicht ausprobieren wollt! Solltet ihr allerdings doch Spaß daran haben, macht doch einfach ein kleines Spiel daraus. Für den Anfang ist es hierbei vielleicht am einfachsten, wenn du nur an der Eichel saugst und dich dann Mal für Mal weiter an den Schaft hinunter traust. Wenn er dabei an deinen Haaren zieht, dir seinen Penis zu weit in den Mund schiebt oder einfach zu grob zu dir ist: Lass es ihn wissen. Der Mensch hat einen Würgreflex, demnach ist es schwierig, ungeübt den Penis in seiner vollen Länge in den Mund zu nehmen. Ein Würgen kann ganz schnell zu einem abturn werden, ebenso wie das zu grobe ziehen an den Haaren. Auch hier gilt! Sag ihm, dass es dir nicht gefällt. 
  3. Die Position machts: Wir haben schon geklärt, dass du in diesem Fall die eigentliche Macht hast, also kannst du auch bestimmen in welcher Lage das Ganze stattfinden soll. Möchtest du knien oder doch lieber sitzen? Du kannst auch liegen oder stehen. Es gibt ganz viele verschiedene Möglichkeiten, welche du natürlich erst einmal ausprobieren kannst, um zu sehen was dir und deinem Partner gefällt. 
  4. Die Zähne sind Tabu!: Das kann nämlich ganz schön schmerzhaft enden! Natürlich kannst du seine Haut am Oberschenkel küssen und knabbern, diese ist auch bei Weitem nicht so empfindlich, doch am Glied selbst solltest du keine Zähne anwenden. 
  5. Sexpspielzeug und die richtige Technik: Eine richtige Technik gibt es nicht, denn jeder Mann steht, genau wie jede Frau, auf eine andere Technik. Du musst also herausfinden, was deinem Partner am Besten gefällt. Die Meisten allerdings stehen darauf, wenn du dich nicht nur auf seinen Penis beschränkst. Deine Finger können ihn streicheln, seinen Bauch und seine Brust berühren. Wenn du besonderen Druck ausüben willst, kannst du entweder deine Finger um seinen Schaft legen, während du an ihm saugst oder auch einen Penisring positionieren. Dieser sorgt dafür, dass der Penis lange erigiert bleibt.
  6. Schau mir in die Augen, Kleines: Für ihn ist es natürlich ein tolles Gefühl, wenn du seinen Penis immer weiter in deinen Mund nimmst und ihn dabei ansiehst. Ihr könnt ihn dabei beobachten, was ihm gefällt. Reagierst er mit Zuspruch, wenn ihr eure Zunge leicht an seinem Schaft auf- und abfahren lasst oder schließt er bei einem Stöhnen die Augen, wenn ihr die Finger mit ins Spiel bringt? Findet es heraus. Zudem steigert ein Blick in die Augen die Intimität und gleichzeitig die Erotik zwischen euch beiden. 
  7. Auch er kann führen: Gebt ihm noch etwas mehr das Gefühl von Macht und lasst euch führen. Wichtig ist auch hier, dass es euch gefallen muss. Sollte euer Partner zu grob werden, könnt ihr das Spiel unterbrechen und ihm sagen, dass euch das nicht gefällt. 
  8. Ihr könnt noch so viel mehr: Ihr könnt noch viel mehr tun, als nur den Penis zu behandeln. Schließlich stehen Männer auch darauf, wenn man leichte Spuren an ihrer Leiste hinterlässt. Ihr könnt Streicheln, mit den Fingernägeln leicht kratzen und auch die Innenseite der Oberschenkel zu stimulieren. Die Hoden könnt ihr dabei auch gerne massieren. Vorsichtig! Das ist eine ganz sensible Stelle und sollte wirklich nur mit sehr leichtem Druck und kreisenden Bewegungen behandelt werden. 
  9. Muss ich denn Schlucken? Ihr solltet euch definitiv im Vorfeld überlegen, ob ihr Schlucken wollt. Die meisten Männer lieben es, wenn sie in der Frau kommen und diese es dann auch noch schluckt. Trotzdem musst du dies natürlich nicht tun. Diese Entscheidung bleibt dir selbst überlassen. Beim Schlucken solltet ihr den Penis weit in den Mund nehmen, sodass er nicht die Zunge berührt und direkt runterlaufen kann. Spucken ist auch vollkommen in Ordnung. Ihr könnt euch zuvor unter der Bettdecke eine Packung Taschentücher bereit legen, damit ihr nicht direkt ins Badezimmer rennen müsst. Macht es einfach, kurz bevor ihr wieder nach oben zu ihm wandert und er muss nicht einmal unbedingt etwas davon mitbekommen. 

Für die Erfahrenen unter euch, können wir hier noch einige Techniken vorstellen: 

  1. Deep Throat: Das ist wohl die Königsklasse des Blasens. Hierbei solltet ihr vorher wirklich gut trainieren, denn bei vielen Frauen führt diese Technik zu einem Würgreiz. Für viele Männer ist es allerdings berauschend, wenn der komplette Penis in deinem Mund verschwindet. Sie lieben das Gefühl, während sie an deinen Rachen stoßen. Wichtig! Selbst, wenn Männer so begeistert davon sind, müsst ihr selbst entscheiden wie weit ihr gehen wollt oder könnt. Ihr bestimmt in diesem Fall und könnt euren Partner auch einfach in eine andere Richtung drängen. Es gibt schließlich nichts schlimmeres, als bei dem Sex zu Würgen. 
  2. Die 69-Stellung: Wenn es um Oralverkehr geht ist dies wohl die beliebteste Stellung. Sie ist perfekt, denn ihr Beide könnt euch gegenseitig befriedigen. Ihr legt euch also in die entgegengesetzte Richtung eures Partners, sodass ihr beide die Genitalien des jeweilig Anderen vor euch habt. Nun könnt ihr euch austoben. Das Schöne dabei? Um so wilder ihr werdet, desto wilder wird auch euer Partner. 
  3. Zunge und Hand? Multitasking ist gefragt, denn mit der einen Hand könnt ihr Streicheln, die Andere umschließt seinen Penis und die Zunge tobt sich währenddessen an der Eichel aus. Genau! Ihr könnt seine Hoden mit leichtem Druck bearbeiten, die Hand um den Penis macht leichte auf – und ab – Bewegungen und der Mund tut sein übriges. 

Ist Oralsex denn auch wirklich sicher? 

Keine Angst! Vor einer Schwangerschaft müsst ihr euch hier wirklich gar nicht fürchten. Laut der deutschen Aidshilfe auch nicht vor HIV! Es sind wohl nur wenige Fälle weltweit bekannt, die nach oralem Verkehr HIV-Infektion hatten. 

Trotzdem könnt ihr natürlich ein Kondom verwenden. Auch hier habt ihr die Macht und könnt eurem Partner das auch wissen lassen. 

Fazit: 

Oralsex ist also gar nicht so schwer, oder? 

Klar, die Männer stehen darauf, aber ihr müsst herausfinden, wie es eurem Partner richtig gefällt. Ihr müsst in keinem Fall alles perfekt machen, lasst euch einfach von Gefühlen treiben und beachtet den ein oder anderen Tipp und ihr werdet ein super schönes, intensives Erlebnis mit eurem Partner haben. 

Wenn ihr noch mehr zum Thema Männlicher Orgasmus lesen wollt, dann könnt ihr sehr gerne in diesem Beitrag vorbeischauen. 

Wir wünschen euch viel Liebe, Lust und mehr Leidenschaft. 

 Dein Moramore-Team ♡

Übrigens schreiben wir für Ihn und für Sie. Der Einfachheit halber verwenden wir aber keine Genderisierung. Wir hoffen das ist ok 🙂