Januar 23, 2021

Orgasmuse – Regt der Orgasmus die Kreativität an?

von Jacqueline
moramore I Orgasmuse I Kreativität

Der Orgasmus bedeutet nicht nur unheimlich viel Spaß und mehr Gesundheit im Leben, er soll uns sogar zu mehr Muse verhelfen. Ein Orgasmuse im Endeffekt, der uns zu mehr Kreativität anspornt. 

Aber stimmt das denn auch? 

Wir sind der Sache auf den Grund gegangen. 

Orgasmuse – Was bedeutet das überhaupt? 

Das Wort ist eine Zusammensetzung aus „Orgasmus“, dem Höhepunkt und „Muse“, dem Ansporn zur Kreativität. Übersetzt könnte man also deuten, dass der Orgasmus uns nicht nur Zufriedenheit, mehr Glück und Gesundheit verspricht, Nein! Er soll also auch zu unserer Kreativität beitragen.

Schriftsteller, Künstler, Fotografen etc. Aufgepasst! Bei der nächsten kreativen Blockade hilft also ein Orgasmus für eine Orgasmuse. 😉 

Was passiert denn überhaupt während eines Orgasmus? 

Laut einem Artikel von dasgehirn.info können wir ableiten, dass das Gehirn bei einem Orgasmus, sowohl bei Männern als auch bei Frauen, eine hohe Aktivität aufweist. Sie beschreiben, dass unterschiedliche Geschlechtsorgane, jeweils unterschiedliche Bereiche im genitalen Cortex stimulieren. Folglich ist es so, dass wenn man mehr sensible Stellen gleichzeitig erregt, die Aktivität in der Region erhöht wird und der Orgasmus dadurch intensiver ausfällt. Welche Regionen es gibt und welche Vielfalt der Orgasmus bietet, könnt ihr in diesem Artikel von uns nachlesen. 

Die Explosion, welche wir in unserem Körper während eines Höhepunkts spüren, erlebt auch unser Gehirn. Im MRT konnten Wissenschaftler beobachten, dass die Teile des Gehirns, welche eigentlich für Vernunft und Kontrolle zuständig sind, während eines Orgasmus die Kontrolle verlieren. Dass das logische Denkvermögen eine kurze Pause macht und der Teil des Gehirns, der für  Angst und Furcht zuständig ist, aufleuchtet. Er sorgt dafür, dass wir in eine Art Rausch verfallen.

Was kann denn ein Orgasmus? 

Ja, der Orgasmus ist nicht nur unglaublich gut, er ist zudem auch gesund. Durch die Glückshormone, welche während eines Höhepunkts ausgeschüttet werden, werden schmerzen reduziert. Migräne, Kopfschmerzen und Muskelverspannungen können so sehr gut gelöst werden. 

Da das Gehirn so viel arbeitet, indessen wir die intensive Lust erleben, ist es auch gut für es. Zudem beugt Sex einer Herz-Kreislauf-Erkrankung vor. Durch den zusätzlichen Sport, welcher uns sogar Fit macht, das könnt ihr gerne hier nachlesen, sorgen wir für eine ausreichende Durchblutung und senken so das Risiko vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 

Aber nicht nur für unseren Körper ist der Höhepunkt von Vorteil auch die Intimität in der Beziehung wird gefördert. Solltet ihr unter Depressionen leiden, ist auch bewiesen, dass regelmäßiger Sex gegen diese hilft. Zu wenig Orgasmen hingegen fördern das Depressions-Risiko. Ach und als wäre das alles nicht schon genug, können wir Angststörungen sogar entgegenwirken. Laut einer Studie kann Sex Lampenfieber lindern. 

Orgasmuse – Also hilft Sex auch bei fehlender Kreativität? 

Laut freundin.de, die sechs Vorteile von Sex erläutern, gibt es tatsächlich eine Orgasmuse. Denn in einer Studie soll gerade der Zusammenhang zwischen Kreativität und häufigem Sex untersucht werden. Demnach sollen Künstler durchschnittlich mehr Sex haben. Hinzu kommt! Kreative Menschen haben mehr Sex mit Bedeutung, während analytische Menschen oft auch bedeutungslosen Sex haben. Auch die bz-berlin.de berichtet darüber, dass Forscher herausfanden, dass Sexualpartner, welche am Abend zuvor Sex hatten, mehr Einsatz auf der Arbeit zeigten. Ihre Beziehung läuft wohl besser, sie haben mehr Selbstbewusstsein und sind allgemein Zufriedener.

Orgasmuse – Sex könnte also der Schlüssel für Erfolg sein? 

Man könnte sagen, dass kreative Menschen auch kreativer in ihrem Sexleben sind. Sie probieren sich mehr aus, haben keine Angst vor dem Extravaganten und denken weniger darüber nach, sondern genießen. Demnach haben sie meist auch die besseren Orgasmen, was wiederum zu mehr Selbstbewusstsein, Zufriedenheit und einer bessern Beziehung verhilft. Im Allgemeinen ist es also ein Kreis aus purer Liebe, Lust und Leidenschaft, den keiner so schnell durchbricht. 

Kreativität regt also die Libido an, was im wesentlichen zu einem gesteigerten Selbst führt. Dies führt dann meist auch zu Erfolg auf ganzer Linie. 

Kann man Kreativität lernen? 

Kreativität ist natürlich eine Gabe. Eine Art Talent, welches man in die Wiege gelegt bekommt und doch kann man es zum Teil auch lernen. Lass dich treiben, inspirieren und von Menschen, welche von Kreativität nicht genug bekommen können, einfach mitziehen. Oft suchen sich Sexualpartner mit analytischen Fähigkeiten einen kreativen Partner. Wenn es bei dir der Fall ist, lass dich von ihm einfach mal neugierig machen. Probiere dich mit ihm aus und lass einfach mal Locker. Es kann unheimlich schön sein, die Kontrolle abzugeben, was man am Besten mit einem kreativen Partner lernt. 

Langfristig könnte das für dich auch mehr Akzeptanz, Lebensfreude, Lust und gute neue Erfahrungen bedeuten. 

Fazit: 

Persönlich muss ich dem Zustimmen. Nach einem oder mehreren Orgasmen fühle ich mich unglaublich Mächtig. Nicht nur mein Selbstwertgefühl ist gestärkt, Nein, irgendwie scheint auch alles was ich anfasse besser zu werden. Ich bin eine Art Superwomen und meine Kreativität ist besser denn je. 

Eine Art Zusammenhang scheint also schon zwischen Muse und einem Orgasmus zu stehen, doch natürlich kann dies auch nur mein eigenes Empfinden sein. 

Den Selbsttest könnt ihr natürlich immer machen. Wir freuen uns auf eure Meinung dazu 😉 

Und damit viel Spaß beim Ausprobieren und 

mehr Liebe, Lust und Leidenschaft. 

 Dein Moramore-Team ♡

PS: Wir schreiben für Ihn und für Sie. Der Einfachheit halber verwenden wir aber keine Genderisierung. Wir hoffen das ist ok 🙂

Quelle: 

bz-Berlin.de /10. März 2017 /abgerufen am 23.07.2020: https://www.bz-berlin.de/erotik/sex-ist-gesund-und-macht-kreativ 

Jana Schmidt/04.Juni.2020/freundin.de/abgerufen am 23.07.2020: https://www.freundin.de/liebe-liebe-sex-sexstudie-daily-sex-6-vorteile-von-taeglichem-sex-302997.html