Januar 27, 2021

Squiring – Wie klappt das mit der weiblichen Ejakulation?

von Jacqueline
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Viele Sexualpraktien versprechen uns Frauen die ultimative Lusterfahrung. Ob es der multiple Orgasmen ist oder die Unterschiedlichkeit der einzelnen Orgasmen, welche wir erleben können, alle versprechen der Beste zu sein. So auch die weibliche Ejakulation. 

Das Squiering entwickelt sich gerade zu dem HYPE, weshalb wir natürlich darüber berichten wollen. 

Aber was ist das denn überhaupt? 

Es ist das weibliche Abspritzen. Damit ist allerdings nicht gemeint, dass du Pipi machst oder deinen normalen „Scheidenausfluss“ abspritzt. Vielmehr geht es um eine Flüssigkeit, die leicht milchig ist und aus der Nähe der Harndrüsen statt. Während des Orgasmus bahnt sich diese Flüssigkeit meist einen Weg nach draußen. Dies findet durch Harnöhre statt. Je nach Training deines Beckenbodenmuskels kann diese Flüssigkeiten unterschiedlich aus dir heraus spritzen. Ähnlich wie beim Mann kann es allerdings auch zeitversetzt stattfinden und muss nicht mit dem Orgasmus passieren. Auch Männer können Samenerguss und Orgasmus trennen- Wie das geht und was der trockene Orgasmus damit zu tun hat, könnt ihr nachlesen. 

Jedoch musst du dich dafür in keinem Fall schämen. Dies ist ein völlig natürlicher Vorgang. 

Wie fühlt sich denn das Squiring an? 

Frauen berichten, dass es sich anfühlt als müsstest du gleich pinkeln. Wenn man es aber schafft loszulassen, dann erlebt man wohl einen viel intensiver Orgasmus.  Das wir den Höhepunkt damit aber viel besser finden, hängt eigentlich mit dem G-Punkt zusammen. Dieser muss nämlich stimuliert werden, wenn wir suqirten wollen. 

Kann man Squiring lernen? 

Also lernen kann man es nicht unbedingt, aber man kann loslassen. Wie wir schon in vielen Beitragen besprochen haben, gelingt „guter“ Sex nur, wenn dein Kopf frei ist. So auch hier. Dein G-Punkt muss stimuliert werden, du musst lockerlassen und im richtigen Moment auch loslassen können. Vor allem weil sich das loslassen anfühlt als müssten wir dingend Wasserlassen, ist es schwer. Da unser Gehirn den Vorgang des Squirtens nicht vom Toilettengang unterscheiden kann, halten wer meist die weibliche Ejakulation zurück. 

Entscheidend ist also, wenn du es lernen willst, dass du deinen Körper gut kennst.

Wie wird das von Sexualpartnern aufgefasst? 

Im Grunde findet es dein Sexualpartner doch gut wenn du kommst, oder? Dann sei dir sicher, er wird auch das Squirten mögen. Und auch eine Befragung bestätigtet, dass die meisten Männer sehr angeturnt von diesem Vorgang sind. Wir Frauen machen uns meist nur viel zu viel Gedanken! 

Und falls du dir doch Unsicher bist, kommuniziere deine Befürchtung und Angst. Äußere, dass du dich dabei nicht wohl fühlst und finde heraus, was dein Partner davon hält. 

Muss ich das denn jetzt lernen? 

Also müssen musst du schon mal gar nichts. Es bleibt jedem für sich selbst überlassen, was man bei dem Sex alles ausprobieren möchte und was lieber nicht. Viele Frauen machen es unbewusst, andere möchten sich vielleicht gar nicht erst mit diesem Thema beschäftigen – und das ist auch völlig in Ordnung. Hier gilt immer – Wenn du in deinem Sexleben Spaß hast, ihr beide glücklich seid und genießen könnt, müsst ihr bei keinem Hype mitmachen oder euch gar unter Druck setzen lassen.

Wenn du nun neugierig geworden bist, allerdings nicht gleich mit dem Squiring beginnen möchtest, können wir dich vielleicht mit unserem Beitrag zu Kamasutra etwas ermutigen, neues auszuprobieren. Der Leitfaden der Liebe zeigt uns nicht nur unglaublich viele intensive Stellung, sondern kann auch schon beim Küssen für mehr Intimität zwischen euch sorgen. 

  Dein Moramore-Team ♡

PS: Wir schreiben für Ihn und für Sie. Der einfachheitshalber verwenden wir aber keine Genderisierung. Wir hoffen das ist ok 🙂